Entwicklung
Mitte der 30er Jahre wurde die Glocke als Wort- und Bildmarke – heute nennt man das Firmenlogo – rechtlich geschützt, um den Vertrieb über den Frankfurter Raum hinaus auszubauen. Doch mit Beginn des Krieges fanden die großen Pläne ein jähes Ende. Glockenbrot verlor Kunden über Kunden und man stand mehrfach kurz vor dem Ruin. Doch es gelang den Krieg zu überstehen und glücklicherweise hatten auch die Produktionsanlagen den Krieg nahezu unbeschadet überstanden, sodass bald neu begonnen werden konnte. Da die Menschen Kommissbrot nicht mehr sehen, geschweige denn essen konnten, setzte die Glocke auf Vielfalt: Und so brachte man Anfang der 50er Jahre geschnittenes Brot im Frischhaltewachspapier auf den Markt. 1954 folgte dann das erste Toastbrot. Um der steigenden Nachfrage zu entsprechen, wurden in den folgenden Jahrzehnten die Produktionskapazitäten ausgebaut. Die ersten Netzbandöfen gingen an den Start. In den 70er und 80er Jahren kamen dann die vollautomatischen Backstraßen hinzu.

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